Alte Tänze: Tänze um 1900: In dieser Zeit wurde der Wechsel vom "alten" zum "neuen" Stil erkennbar. So erinnern Francaise und Tyroliene noch an die auf Ballettpositionen basierenden Tänze wie zum Beispiel Menuett. Die "neue" Mode der Tänze war bedeutend heiterer und schneller, was in Polka Mazurka, Washington Post und Galopp erkennbar ist. Der Einfluss der Wiener Walzer Musik führte schließlich auch zu schnelleren Bewegungen in den Walzern. Tänze der 20er Jahre:
Beeinflusst durch die Jazzmusik wurden in Amerika Modetänze wie Hiawatha direkt an spezielle Musiktitel ("Licht aus Messer raus") gekoppelt. Bei uns in Deutschland kennen wir das vom Rheinländer - siehe "Trink ma noch a Flaschel". Man kam sich beim Tanzen näher, sprich der Körperkontakt beschränkte sich nicht mehr nur auf das Berühren einer einzelnen Hand des Partners.
Charleston:
1923 ging die eine Jazz-Melodie aus dem Broadway-Negromusical "Running Wild" um die Welt.
Beim Charleston handelt es sich ursprünglich um eine Jazz-Melodie aus dem Broadway-Negromusical "Running Wild", die ab 1923 um die Welt ging und auch in Deutschland eine Lawine auslöste. Durch geschickte Vermarktung wurden Tanzmode und Plattenverkauf gegenseitig in Schwung gebracht. So wurde auf den Plattenhüllen eine einheitliche Choreographie des neuen Modetanzes abgedruckt. Eine Tanzbeschreibung von 1925 führt an: "Der Torso zittert, dazu die Bewegungen der Hüften, Schenkel und Hinterbacken..." Die Fähigkeit zur isolierten Bewegung einzelner Körperteile, die auch bei diesem Tanz entscheidende Bedingung war, verweist als Grundprinzip aller schwarzer Tänze auf die afrikanischen Quellen des Charleston.
Bachata: International ist der Bachata noch nicht wie Merengue, aber in der Dominikanischen Republik ist er sehr populär. Bachata ist die gefühlvolle Soul-Musik der dominikanischen Barrios (Slums), die Stimme des entwurzelten nbauern, den die Armut in die Slums von Santo Domingo oder irgendeiner hafenstdt in der Karibik trieb.
Die Bachata, mit der Gitarre als dominierendes Instrument, geht auf die Folkloreensemble des 19. Jhd. zurück. Zu deren Repertoire gesellten sich ab den 1950er Jahren Kubanische Sons, Boleros und sentimentale mexikanische Rancheras.
Bollywood Dance: Wie der Name Bollywood ist auch der Tanz eine Mischung aus Traditionellem und Neuem. Im Bollywood-Tanz findet man Elemente aus dem klassischen Indischen Tanz, Orientalischem Tanz, Salsa, Mambo, Balett und modernen Tanzformen wie Hip Hop und Jazz Dance. Ein weiteres Merkmal ist das hohe Tempo der Choreografien. Hat man eine Bewegung erkannt, kommt (meistens viel zu früh) schon die nächste. Doch wenn der Tanz dann erst mal steht, ist es einfach wunderbar. Und die Musik lädt einen zum Tanzen ein. Quelle: www.bollywood-tanz.de
Boogie, Jive: Der ideale Tanzstil für Bewegungsfanatiker. Heiße Rhythmen der 40er und 50er Jahre sorgen schnellstens nicht nur für heiße Füße, sondern durch akrobatische Einlagen auch für körperliche Höchstleistungen.
Cheerleading: Allgemein aus amerikanischen Filmen und Sportsendungen bekannt, dient das Cheerleading zum Anfeuern von Schul- und Sportmannschaften. In sich selbst ist es ebenso ein Wettkampfsport mit Akrobatik und Pyramidenbau etc. Pom Poms (Wedel) und Cheers (Schlachtrufe) dürfen natürlich auch nicht fehlen.
Coole Moves: Für Solotänzer stellt sich oft die Frage: "Sind meine Schrittkombinationen auf dem Tanzboden wirklich noch cool genug?"
Aus Disco, HipHop, Salsa, Funky und anderen Tanzarten gibt es genügend Schrittmaterial, um immer abwechselnde zu der jeweiligen Musikrichtung passende moves zu kleinen Kombis zusammenzustellen.
Country Line Dancing: Für Fans der amerikanischen "Country Music" gibt es natürlich auch die passenden Tänze. Paarweise oder als Einzelperson tanzt man in Linienformation Schrittfolgen, die durchaus den Cowboy erkennen lassen. Dabei spielt die Gruppengröße keine Rolle. Rhythmus und Geschwindigkeit können sehr stark variieren. Manche Tänze sind mit einer bestimmten Melodie gekoppelt.
Dancin´Fans: Basierend auf den Grundlagen der klassischen Tanzstile Jazz, Modern und Ballett werden Choreographien möglichst originalgetreu erlernt.
Gerade durch populäre Musiksender wie MTV oder VIVA erhalten die Kids, Jugendlichen sowie Erwachsene Einblick in die neuesten Videoclips und Trends der Popstars. Getanzt wird unter anderem zu den Beats von Beyonce, den Tokyo Hotel, Ciara, Usher, Monrose usw.
Discofox-Hustle: Paarweises Tanzen in der Disco war seit "Saturday Night Fever" schon immer sehr populär. Bekannt und beliebt ist dieser Tanz in erster Linie durch seine Wickelfiguren, die teilweise aus dem Rock'n Roll.
Foxtrottspielereien: Der aus Amerika stammende Foxtrott überschwemmte 1918 ganz Europa. Er zeichnete sich durch flinke Beinbewegungen aus, die dem Fuchstrab nahekamen. Tiefe Kniebeugen, Spreizschritte und Sprünge, bei denen die Beine hoch in die Luft geworfen wurden, gehörten ebenso dazu wie das Anhalten mitten im schönsten Schwung (breaks). Vorgeschriebene Schrittfolgen gab es nicht. Der Foxtrott wurde vielmehr als Etikett für Herumprobieren angesehen. Die Paare versuchten mit Eifer sich an Originalität zu übertreffen, wobei auch die strenge Paarbindung mitunter aufgegeben wurde. Diese spielerische Form möchten wir hiermit wieder aufleben lassen.
Führen reine Männersache: Wer von Ihnen meine Herren hat sich noch nie geärgert über die häufigen Beschwerden der Damen zum Thema Führen? Damit hat es nun ein Ende! Eben ohne diese Damen können Sie sich voll und ganz darauf konzentrieren die Tricks des Führens zu erlernen und in der letzten Kursstunde den Damen zu beweisen, dass sie wissen wo (und wie) es lang geht. Immerhin ist ein Tanzpaar nur so gut, wie der Herr es führt.
Gesellschaftstänze: Lateinamerikanische Tänze: Lateinamerikanische Tänze zeichnen sich dadurch aus, dass die Partner mit Abstand parallel voreinander stehen, so dass Solofiguren möglich sind. Wie der Name schon sagt, haben sie ihren Ursprung in lateinamerikanischen Ländern. Die gängigsten Tänze, die auch alle an dieser Schule unterrichtet werden, sind: ChaCha, Rumba (Bolero und Careé), Samba, Jive (Boogie), Paso Doble, Tango Argentino, Salsa, Mambo, Merengue, Bachata Standard Tänze: Im Gegensatz zu den lateinamerikanischen Tänzen tanzt man in den Standard Tänzen mit engem Körperkontakt. Die Partner stehen nach links versetzt voreinander. Der Figurenablauf ist meist spiegelbildlich und es gibt wenig Solofiguren. Die üblichen Standard Tänze, die ebenfalls alle bei uns unterrichtet werden, sind:
Langsamer Walzer, Wiener Walzer, Foxtrott, Quickstep, Slow Foxtrott, Tango
Weitere Tänze: Rock´n Roll, Swing, Historische Tänze (der 20er Jahre oder um die Jahrhundertwende), Modetänze (Saturday Night Fever, Bus Stopp ...), Disco Hustle (Disco Fox)
HipHop: Im HipHop verbindet man akrobatische Figuren mit gesprungenen oder gehüpften Bewegungselementen und betont die "Bounce Bewegungen" stark in den Boden hinein. Auch kann man schnelle hintereinander folgende pantomimische Figuren, die kleine Geschichten erzählen, zeigen.
Irish Dancing: Irish Dancing ist der Oberbegriff zu den unten beschriebenen Tänzen Irish Céilí, Irish Softshoe und Irish Hardshoe.
Irish Céilí: (Let's Party!) Céilís gehören zur geselligen Form des irischen Tanzes.
Es handelt sich hierbei um Figurentänze, die mit sehr einfachem Schrittmaterial (nur Grundschritte!) auskommen. Daher sind Céilís zwar besonders für Einsteiger geeignet, aber durch das Tempo sowie die verschiedenen Figuren & Schwierigkeitsgrade auch für fortgeschrittenere Tänzer alles andere als langweilig.
Irish Softshoe:(... auf leisen Sohlen ...) Getanzt wird mit sog. Ghillies (einer Art Balletschläppchen, die von den Zehen aufwärts gekreuzt geschnürt werden für den Anfang tun es allerdings auch einfache Schläppchen oder Socken). Da beim Softshoe die Grundlagen für die Haltung und die typischen Bewegungsabläufe gelehrt werden, beginnen wir in Anlehnung an den traditionellen Aufbau des Irischen Tanzunterrichts die Anfängerkurse zunächst mit Softshoe.
Beim Softshoe erweckt der Tänzer den Eindruck, er schwebe federleicht bzw. fliege regelrecht durch den Raum.
Irish Hardshoe: (seit Riverdance die populärste Variante des Irish Dancing ...) Getanzt wird in sog. Hardshoes (spezielle Steppschuhe, die nicht mit Eisen beschlagen sind, sondern mit Fiberglas oder Holz). Hardshoe ist die wohl bekannteste & lauteste Form des Irischen Tanzes, die viele in modernen Abwandlungen aus Shows wie "Riverdance" usw. kennen dürften.
Jazz Dance: Neben Ballet und Steptanz gibt es die Jazz Dance Technik, die sich durch parallel stehende Füsse, Isolationsbewegungen und teilweise "harte" Körper- und Armbewegungen auszeichnet.
Tanzmäuse: (Kinder-Kombinationskurs) In dieser tänzerischen Früherziehung werden Koordination, Rhythmusgefühl und Körperhaltung auf spielerische Art und Weise geschult. Kombiniert werden Grundbegriffe folgender Tanzstile: Ballett, Jazz, Tap, Pantomime, Folklore und Gesellschaftstanz. Durch die Vielfalt der bearbeiteten Tänzchen werden die Kinder auf alle möglichen Facetten des Tanzes aufmerksam gemacht ohne sie jedoch in eine bestimmte Tanzrichtung zu drängen. So kann jedes Kind nach eigener Lust und Begabung entscheiden, welchen Tanzstil es vertiefen möchte.
Mambo: Text wird noch ergänzt
Merengue: Merengue kommt ursprünglich aus der Dominikanischen Republik. Es ist ein Tanz kreativer Selbstdarstellung der Dominikaner und Ausdruck nationalen Selbstbewußtsein.
Bezüglich des Ursprungs ds Merengue teilen sich die Meinungen. Die einen vertreten die These, dass der merengue ein Ausdruck der Siegesfreude über die Haitianer nach der Schlacht von Talanquera war. Andere behaupten es sei eine Mischung aus Taino - Traditionen (Taino sind die Ureinwohner der Insel Hispaniola, Dominikanische Republik und Haiti) und kolonial, spanischen und afrikanischen Elementen.
Die volkstümliche Erklärung allerdings zufolge entstand der Merengue während einer Fiesta, auf der ein hochrangiger gast mit einem Klumpfuss zu tanzen versuchte. Um den behinderten nicht zu brüskieren übernahm die ganze gesellschaft sein steifbeiniges Schlurfen - und der merengue war geboren!
Der Einfachheit halber reduziert man den Merengue auf zwei Grundtypen - den "traditionellen" und den "städtischen" Merengue. Ersterer stammt aus dem bäuerlichen Milieu und wird häufig von drei bis vier Feierabendmusikern, genannt "Perico Ripiao", vorgetragen. Die Texte, die man gewöhnlich in Mundart singt, werden traditionell von einer Tambra, einer Güira und einem Akkordeon begleitet. Den "städtischen" Merengue hört man heutzutage überall in der Dominikanischen Republik. Sei es auf der Strasse, im Supermarkt oder beim Taxifahren. Jedermann tanzt dazu, egal ob jung oder alt. Anfänglich gefiel diese Merengue-Stilrichtung den Reichen Santo Domingos nicht, doch fand innerhalb kürzester zeit viele Anhänger bis er sich auch schließlich in den Reihen der reichen Bevölkerung etablierte und seitdem der populärste Merengue überhaupt ist. (Mit diesem Merengue werden wir uns auch beschäftigen.)
Doch auch der Merengue bleibt im Zeitalter vo Techno- und Popmusik nicht unbeeinflußt. Die Merengue-House-Musik ist eine Mischung aus "städtischem" Merengue und computergemachten Klängen. Die Lieder werden nicht nur auf Spanisch, sondern auch auf Englich gesungen. Der Ursprung war in den USA, wo viele Einwanderer aus Südamerika leben. Jugendliche hören diese Musik mit Begeisterung.
Modelling: Modelling hat, wie der Name schon sagt, mit dem Präsentieren von Kleidung und Accesoires auf dem Laufsteg zu tun. Es werden in diesem Kurs die Haltung, selbstbewußtes Auftreten sowie Schrittkombinationen und Bewegungsabläufe zur Präsentation auf dem Laufsteg trainiert.
Der kleineM.u.K.: Mutter (und hoffentlich auch der ein oder andere Vater) und Kind tanzen gemeinsam in diesem Kurs. Da es im M.u.K.nicht allein beim Tanz bleibt, sondern auch Körperschule, Koordination, Rhythmusgefühl und das Spiel angeregt werden, sind viel gemeinsamer Spaß und Freude an Bewegung zur Musik vorprogrammiert.
Musical: Unter Zuhilfenahme der Tanztechniken Jazz, Modern und Ballett werden einzelne Musikstücke aus bekannten und auch weniger bekannten Musicals einstudiert. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf der Erarbeitung eines "Charakters" und dem entsprechenden Ausdruck in Bewegung und Ausstrahlung.
Orientalischer Tanz: Was allgemein als Bauchtanz bekannt ist, betrifft nicht nur diese Körperregion, sondern bezieht sich auf die ästhetische Bewegung des ganzen Körpers. Zu den Rhythmen der orientalischen Musik fällt es besonders leicht, die einzelnen Muskelgruppen zu trainieren und Isolationstechniken zu erlernen.
Rock´n Roll: Rock'n'Roll ist die Bezeichnung für einen mit dieser Musik verbundenen Gesellschaftstanz, der aus dem Lindy Hop und dem Jitterbug hervorgegangen ist und dessen wesentliche Merkmale die akrobatischen Einlagen sind.
Salsa Viva la Salsa!
Salsa ist spanisch und heißt übersetzt Soße oder Würze. Der Tanz erhielt diesen Namen aufgrund der Vielfalt von Rhythmen und Instrumenten aus Lateinamerika und Afrika, z.B. die Bongo-Trommeln aus Afrika, die Trompete und das Saxophon aus der Jazz-Musik.
Salsa ist ein Lebensgefühl. Die Art zu leiben, zu hassen, zu fühlen spiegelt sich in dem Tanz wieder. Hochburgen waren zunächst in Regionen vorzufinden, in denen die gleichen sozialen und kultuirellen Bedingungen herrschten, wie in Havanna (Cuba), Caracas (Venezuela), Cali (Kolumbien) oder San Juan (Puerto Rico).
Salsa ist der musikalische Ausdruck des Barrios (Stadtviertels). Die sich immer mehr gleichenden Stadtviertel bringen Themen undTraditionen hervor, welche heute in den Salsatexten aufgegriffen werden: Die Famiie, die Freunde, die Straße, die Liebe, das fehlende Geld, die Gewalt und die Situation sozialer Unzufriedenheit.
Länderspezifisch gibt es unterschiedliche Figuren, Tanzschritte und Kombinationen.
Der heutige Salsa entstand in New York, als die afrocaribische Musik verschiedener Einwanderer aus ehemaligen spanischen Kolonien, (Puerto Rico, Cuba, Kolumbien, Venezuela, Dominikanische Republik) mit dem Jazz und Rock der Nordamerikaner zusammen vermischte. Seitdem wandert die Musik ständig von Insel zu Insel, von Land zu Land, hin und zurück und vergrößert somit ihre Vielfältigkeit an Einflüssen.
Salsa ist also keine Modeerscheinung, sondern eine etablierte Musikrichtung von hohem künstlerrischem Wert und großer sozio-kultureller Bedeutung. Sie kennt keine Alters- oder Klassengrenzen.
Samba Zu allen Zeiten beliebt, schon durch die mitreißenden Rhythmen, ist Samba ein Tanz, der trotz der nicht immer leichten Bewegungen schließlich im Jahr 2005 zum Tanz des Jahres gewählt wurde.
Swing: Wer kennt nicht den flotten Sound der Big Bands, Glenn Miller, Benny Goodman, Duke Ellington, etc. ?! In ihm liegen die Wurzeln von Swing, Lindy Hop und Rock ´n Roll oder Boogie.
Tango Argentino: Dieser leidenschaftliche Vorgänger des europäischen Tango ist getanzte Melancholie. Ursprung dieser Musik- und Tanzform gehen zurück auf die Armut und Arbeitslosigkeit der Emigranten von Argentinien um die Jahrhundertwende.
Tap / Step: Tap (Steptanz) ist allgemein durch Filme mit Fred Astaire und Ginger Rogers sowie Gene Kelly in Europa bekannt geworden und bedarf deshalb kaum einer Beschreibung. Die Koordination der einzelnen Fußteile (Ballen, Hacke, Spitze, usw.) in Verbindung mit Elementen aus Jazz und Ballett, sowie das Erzeugen verschiedener Rhythmen, geben dem Tänzer die Möglichkeit auf ästhetische Art und Weise einer sportlichen Betätigung nachzugehen. Man ist gleichzeitig Tänzer und Musiker.